Sonne satt am Ring

Es geht munter weiter. Royal Blood und Enter Shikari haben in den letzten Stunden die Hütte abgerissen. Auch die Dropkick Murphys luden zum feiern ein. Langsam aber sicher füllt sich die Bereiche vor der Utopia Stage.

Auf der Mandora spielten bis vor wenigen Minuten noch Kreator. Das energiereiche Konzert konnten wie sogar hier am Presse Center wahrnehmen.

In diesen Sekunden haben Queens Of The Stone Age ihren Gig begonnen. Heute Abend wird dann noch zur besten Band der Welt und Avenged Sevenfold bis in die Nacht gefeiert.

Kein Kölsch für Nazis

Es ist unglaublich schön bei so einem tollen Wetter in das Festivalwochenende zu starten. Querbeat machten auf der Utopia Stage den Anfang. Mit ihrem Song „Kein Kölsch für Nazis“ setzten sie direkt mal ein Statement. Eine tolle Aktion gab es zum Ende des Auftritts, wo die Bonner Band ihren letzten Song einer jungen Nachwuchsband schenkten. So kamen für einen Song The Red Flags aus Köln auf die Bühne – klare Empfehlung von uns!

Auch Guano Apes machten gut Party auf gut Party auf der Bühne. Am Ende ihres Sets musste aber das Schlagzeug dran glauben was kurzer Hand auseinander genommen wurde. Auf der Mandora Stage spielten soeben ASINHELL – die neue Death-Metal-Band mit Volbeat-Mitglied Michael Poulsen und dem deutschen Frontmann Marc Grewe. Leider waren hier die Ringrocker noch sehr überschaubar von der Anzahl. Davon lies sich die Band aber nicht beirren. Ein tolles Konzert.

Bei Royal Blood auf der Utopia zeigte die Band vollen Einsatz als Schlagzeug Ben Thatcher in die Menge persönlich in die Menge ging um einen Circlepit zu starten.

Aktuell spielen Betontod auf der Mandoria, auf der Utopia freut man sich auf Enter Shikari die nun nach Royal Blood spielen werden.

Die ersten Bilder der Konzerte sind nun übrigens in der Livegalerie zu finden.

 

Rock am Ring 2024 – Da sind wir wieder!

Na, habt ihr uns vermisst? Es ist wieder Ringrocker-Zeit. Bei bestem Wetter strömen die Festivalbesucher aktuell auf´s Gelände. Der erste Festivaltag hat bereits einige Highlights zu bieten. Neben dem Headliner die ärzte wird u. a. auch die neue Band ASINHELL von Volbeat Frontman Michael Poulsen. Auf der Utopia Stage werden zudem u. a. Enter Shikari und Queens Of The Stone Age erwartet. Auf der Mandoria feiert zu Kreator oder Avenged Sevenfold. Los geht es auf der Mainstage nun aber mit Querbeat, die exklusiv nur am Ring und nicht auch beim Zwillingsfestival Rock im Park in Nürnberg spielen werden.

Wir sind für euch auf Festivalgelände unterwegs und zeigen euch in der Livegalerie in Abständen die unsere Schnappschüsse von vielen Konzerten.

 

Rock am Ring LiveBlog 2024 gestartet!

Hallo liebe Festivalfreunde,

Rock am Ring 2024 steht in den Startlöchern! Die  Rockbegeisterte strömen in die Eifel und die ersten Campingplätz sind schon ordentlich gefüllt.

Auch wir sind traditionell natürlich wieder für euch live dabei.

Bilder & Berichte

Ab heute findet ihr in unserem LiveBlog alle wichtigen Hintergrundinformationen sowie Livebilder von Fans, den Campingplätzen und den einzelnen Konzerten auf dem Festivalgelände. Unsere Fotogalerien werden am gesamten Festivalwochenende fast stündlich mit den neuesten Impressionen aus der Eifel gefüttert. Unter dem Menüpunkt LiveBlog begleiten wir das Festival schriftlich und geben euch Feedback direkt vom Gelände.

Weitere Berichte und Bilder rund um Rock am Ring gibt es ständig aktuell auf unserer Facebook-Seite  sowie auf Instagram. Dort versorgen wir euch zusätzlich dort auch mit kleinen Videos von unseren Arbeiten aus dem Pressebereich sowie unseren Erlebnissen bei Rock am Ring in den Stories.

Wir packen gleich unsere sieben Sachen zusammen und fahren los in Richtung Nürburg.

Wir wünschen euch allen viel Spaß bei Rock am Ring 2024. All diejenigen die in diesem Jahr leider aus den unterschiedlichsten Gründen zu Hause bleiben müssen sei gesagt: Ihr verpasst nichts! Mit unseren Livebildern und den Berichten holen wir euch das Festival nach Hause!

Rock on

Euer rockamring-blog.de Team

…und alles nur, weil ich dich liebe!

Ende, aus, vorbei! So schnell können drei Festivaltage in´s Land ziehen. Die Toten Hosen haben einen würdigen Schlußpunkt gesetzt. Wie so oft gleicht ein Hosen-Konzert auch dieses Mal eher der Mentalität eines Fußballspiels. Die Setlist bot alle Hits, die so ein warmer Konzertabend benötigt. Aber vielleicht ist das auch still und heimlich das „Problem“. Wir haben die Hosen schon so oft am Ring und bei ihren eigenen Headlinershows erlebt. Die Konzerte sind immer klasse – kein Frage, aber irgendwie fehlte es dem Auftritt irgendwie an Frische. Gefühlt machte Campino zwischen den einzelnen Songs auch mehr Pausen als noch vor ein paar Jahren. Was als Alt-Punk auch völlig okay ist, doch irgendwo bleibt die Dynamik auf der Strecke. Der Song „Schlampe“ den ich persönlich noch nie live gehört habe sowie ein Cover von Alphaville`s  „Forever Young“ waren die einzigen nennenswerten Besonderheiten des Auftritts. Klar ist ein Festivalpublikum anders zu begeistern als jemand der ein Ticket für eine einzelne Hosenshow erwirbt. Trotzdem wirkte der Auftritt stellenweise wie aufgewärmt. War ein Cover von „Schrei nach Liebe„ von die ärzte vor ein paar Jahren noch etwas besonders, so gehört der Track jetzt schon zum Standardrepertoir der Düsseldorfer. Versteht mich nicht falsch. Ich mag die Hosen und bin Fan. Vielleicht bin ich gerade aus diesem Grund etwas enttäuscht von einem eigentlich sehr guten Auftritt. Trotzdem blieb das Publikum, wie am fast gesamten Wochenende (Ausnahme bei K.I.Z)  für meinen Geschmack auch etwas hinter den Erwartungen. Im Vergleich zu den damaligen Auftritten entstanden nur wenige Moshpits. War die Crowd nach drei Tagen Konzerte pur etwa schon müde? Positiv zu erwähnen fand ich aber Campinos Ansprachen zu vielen politischen Themen. Die Band zieht hier ihre Line seit Jahrzehnten knallhart durch und nutzt ihren Bekanntheitsgrad bei ihren Auftritten um wichtige Statements zu setzen.

Vor den Hosen spielte Machine Gun Kelly, der nicht nur mit seiner Frisur, sondern auch mit seiner kompletten Show ein Ausrufezeichen setzte. Zugegeben war ich vorab etwas skeptisch was sein Auftritt anging, jedoch hat sich dies schnell in Schall und Rauch aufgelöst.

Als Special Guest kam kurz nach Beginn des Sets Oliver Sykes von Bring Me The Horizon auf die Stage, mit dem der Song „maybe“ gespielt wurde. Als Überraschung wurde mit „Feel Good Inc.“ ein Gorillaz-Cover zum Besten gegeben. Außerdem ist Machine Gun Kelly einfach mega sympathisch. Für den letzten Song ging er durchs Publikum und kletterte auf eine Traverse, von der er sang. Als der Auftritt vorbei war ging es dann vorbei an der ersten Reihe wo er sich Zeit für seine Fans nahm. Hier wurde fleißig Hände geschüttelt, Autogramme gegeben und Selfies geknipst. Dies habe ich am ganzen Ringwochenende kein zweites Mal erlebt.

Für die, die es härte mögen bot die Mandora Stage das perfekte Programm mit Archiects, Bullet For My Valentine und Bring Me The Horizon.

Bullet, die erst im letzten Jahr am Ring spielten sind kurzfristig für Five Finger Death Punch eingesprungen, die krankheitsbedingt ihren Auftritt und die gesamte EU-Tour absagen mussten.

BMTH holte in der Mitte ihres Sets die Metal-Sängerin Courtney LaPlante auf die Bühne, mit der zusammen die Songs „One Day the Only Butterflies Left Will Be in Your Chest as You March Towards Your Death“ und „Nihilist Blues“ performt wurde.

Die Bühnenshow sowie der gesamte Auftritt des Mandoria-Headliners war einfach grandios.

Im Vorfeld spielten gegen Nachmittag Steel Panther auf der Stage, die berühmt und berüchtigt für ihre Songs und Konzerte sind. Die Songs drehen sich fast alle nur „um das Eine“ und müssen schon wirklich gemocht und mit einer gewissen Ironie verstanden werden. Traditionell entblößen sich Frauen bei Steel Panther Konzerten sich auch regelmäßig ihrer Oberbekleidung. Auch beim Konzert bei Rock am Ring war dies auf und neben der Bühne des Öfteren der Fall. Es gehört einfach zu dieser Band und deren Image…

Den letzten Akkord stimmte aber später am Abend dann Thees Ulmann auf der Orbit Stage an, der am längsten in die Nacht rein spielen durfte. Fulminant startete sein Auftritt. Kurz nachdem die Toten Hosen ihr Konzert auf der Hauptbühne beendet hatten, traten sie sie bei Thees wieder auf. Und das nicht alleine! Die Düsseldorfer hatten mit Sammy Amara von den Broilers noch mehr Verstärkung aus der Landeshauptstadt mitgebracht. Zusammen spielten sie alle gemeinsam den Hosen-Song „Liebeslied“.

Was für ein Musikfest mit einem grandiosen Finale. Kommt alle gut nach Hause.

Auch wir machen uns jetzt mit einem Grinsen im Gesicht und einer Träne auf der Wange auf in Richtung Heimat.

In den nächsten Tagen folgen in der Livegalerie noch alle weiteren Bilder, der einzelnen Auftritte.