Finaltag bei Rock am Ring 2023

Die ersten Konzerte auf den einzelnen Stages laufen. Die Vorfreude auf den Headliner ist groß. Heute Abend kehren die Hosen in ihr selbsternanntes „Wohnzimmer“ zurück. Doch vorher gibt es auf der Utopia-Stage volle Punk-Power mit Sum 41 und NOFX, die beide ihre Auflösung bekanntgegeben haben.

Es darf also noch einmal zu so vielen Hymnen gefeiert werden,  die unsere Jugend geprägt haben. Auch der Mandora werden u. a. Three Days Grace, Steel Panther und Arch Enemy erwartet.

Bevor Bullet For My Valentine und Bring Me The Horizon für den Schlußpunkt sorgen werden.

Auf der Orbit Stage beginnt in Kürze das Konzert von Die Nerven. Weitere Acts sind hier u. a. Mod Sun oder Cari Cari. Ab Abend wird Theese Uhlmann, der vor Jahren Rock am Ring mit seinen Gig mal eröffnete die finalen Klänge der Ausgabe 2023 zum besten geben.

Wie freuen uns auf einen spannenden und energischen letzten Festivaltag.

K.I.Z reißen die Bühne ab!

Meine Güte, was für ein energische zweiter Festivaltag. Auch am Samstag regierte die Vielfalt am Ring. Egal ob Pop, Rock, HipHop oder harte Töne, für jeden war heute etwas dabei.

Neben der Rückkehr von Schauspieler Jack Black und seiner Band Tenacious D freuten wir uns auf den Auftritt von K.I.Z. und ohne es vorwegnehmen zu wollen: Wir wurden nicht enttäuscht.

The D vereinen einfach Comedy mit dem Festivalfeeling. Auch wenn die Band fast nur aus zwei Akustikgitarren besteht, können die Songs einfach überzeugen und der Film „Kings of Rock“ aus der die Band entstanden ist, ist einfach Kult.

K.I.Z. rissen mit komplett anderen Tönen, nach diesem Auftritt aber die Hütte vollkommen ab. Nicht nur das der Gig den bisher größten Moshpit am gesamten Festialwochenende bot, auch generell war die Stimmung einfach bombastisch. Wer K.I.Z. versteht muss die Rapper einfach mögen. Provokante Texte und Beats zum abgehen ist einfach eine zu perfekte Mischung. Für meinen Geschmack wurden aber zu wenig alte Songs gespielt. Einzig und allein „Urlaub für´s Gehirn“ bot die Setlist für alle Fans der ersten Stunden. Die meistens weiteren Tracks stammten eher von den letzten Platten, die natürlich nicht von minderer Qualität sind. Trotzdem hätte ich mir hier noch den ein oder anderen älteren Song gewünscht.

Nach K.I.Z. verließen die Menschen in Scharen die Utopia-Stage. Beim eigentlichen Headliner Kings Of Leon klafften im ersten und zweiten Wellenbereich erhebliche Lücken. Wie auch wir haben sich viele Ringrocker dann wohl eher für die Mandora Stage entschieden wo am Abend neben Papa Roach auch noch Kontra K auftraten. Als Late Night Act und mit einigen Minuten Verspätung rockten dann noch Evanescence mit Frontfrau Amy Lee die Bühne, welche am Nachmittag schon einen kurzen Gastauftritt bei Tenacious D absolvieren durfte.

Foo Fighters & Apache 207 beenden den ersten Festivaltag

Ein rundum gelungener, erste Festivaltag liegt hinter uns. Und er endete einfach unglaublich und teilweise sehr emotional. Die Foo Fighter spielten ihr erstes Konzert mit de neuen Drummer Josh Freese in Deutschland. Nach dem tragischen Verlust von Taylor Hawkins, öffnet sich nun ein neues Kapitel in der Bandgeschichte. Obwohl am Konzerttag das neue Foos-Album „But Here We Are“ erschienen ist, bot die Setlist meist nur bekannte Songs und davon hat die Band einige.

Für einen besonderen Moment sorgte Dave Grohls Tochter, welche für einen Song die Foo Fighters auf der Bühne unterstütze.

Auf der Manoria Stage setzte Apache 2027 den Schlusspunkt. Der wohl aktuell angesagteste Popularkünstler Deutschlands scheint wohl mit dem aufwendigsten Bühnenbild angereist, welches einer Tankstelle nachempfunden ist. Neben vielen kleinen und großen Details durften bot diese neben einem echten Auto auch sehr viele Special Effects.

Die Konzerte des zweite Festivaltages laufen bereits. Heute Abend freuen sie die Besuche u. a. auf Tenacious D, Papa Roach, K.I.Z., Kings Of Leon, Kontra K und Evanescence.

Die Bilder der gestrigen Konzerte findet ihr ab sofort in der Livegalerie.

Limp Bizkit mit Problemen

Limp Bizkit haben es noch immer drauf. Das Konzert war einfach grandios. Alle bekannten Songs der Band um Fred Durst waren in der Setlist natürlich enthalten.

Ein kleines Problem auf der Stage legte den Auftritt aber kurz nach Begin für einige Minuten lahm, da die Massen keinen Sound mehr hören konnte. Nach einer Pause ging es dann aber wieder gut gelaunt weiter.

Grandioses Wetter und geile Konzerte

Was für ein genialer Start in das Rock am Ring-Wochenende ist das bitte?

Die ersten Gigs sind bereits gelaufen. Bei bestem Wetter feierte die Crowd zu Acts wie Fever 333 , Hot Milk, Bounty & Cocoa, Juju oder Yungblud.

Auf der Orbit Stage machten Friends Don’t Lie den Anfang, die den Warsteiner Bandcontest gewonnen haben. Die Band hat eine besondere zum Festival. Die Freunde standen Jahre lang selber vor den Stages und genossen dieses besondere Festival in der Eifel. Als gerade mal viertes Konzert überhaupt durften sie heute mir einer wirklich gelungenen Show die „kleine Bühne“ einweihen.

Jetzt warten alle gespannt auf  Limp Bizket und Rise Against bevor die Foo Fighters die Fand rocken